Weisheitszähne – das sollten Sie darüber wissen

Über Weisheitszähne ranken sich einige Mythen. Ihre Zahnarztpraxis Anke Boldt in Berlin Lichtenberg informiert Sie rund um die Themen „Weisheitszahn“ und „Weisheitszahn-Extraktion“:

Was sind Weisheitszähne?

Weisheitszähne – den vielversprechenden Namen tragen die hintersten Backenzähne, da sie erst später durchbrechen als alle anderen Zähne. Jeder Mensch hat normalerweise vier dieser Backenzähne, manche weniger oder gar keine. Doch auch wenn alle vier Weisheitszähne vorhanden und durchgebrochen sind, bieten manche Kiefer trotz der Größe der Zähen genug Platz. Einen tatsächlichen Nutzen haben diese Zähne für den Menschen nicht mehr, vielmehr handelt es sich um ein Relikt aus der Steinzeit. Damals war man darauf angewiesen, die Nahrung ungekocht zu sich zu nehmen.

Alle Zähne im Kiefer sind nummeriert, wie Hausnummern sozusagen. Eingeteilt in vier Quadranten, erhält jeder Zahn eine unmissverständliche Nummer, die international gültig ist und die Befunderstellung und Behandlung erleichtern soll. Der Weisheitszahn gilt als sogenannter „Achter“, da er, gemessen von der Mitte des Gebisses, den achten Zahn darstellt.

Weisheitszahn Anke Boldt Zahnarzt Berlin

Wann ist eine Weisheitszahn-Extraktion nötig?

Manchmal liegen Weisheitszähne zu schräg oder gar seitlich im Kiefer und verursachen während des Wachsens Zahnschmerzen. Das ist neben Platzmangel oder Karies, also einem Loch im Zahn, ein möglicher Grund für eine Weisheitszahn-OP.

Um zu vermeiden dass Schmerzen durch den Weisheitszahn entstehen, muss der Zahn in diesen Fällen gezogen werden. Das nennt man eine Zahnextraktion. In Ihrer Zahnarztpraxis Anke Boldt in Berlin Lichtenberg können wir diesen Eingriff vornehmen. Manchmal jedoch, wachsen die Zahnwurzeln von Weisheitszähnen verästelt und kreuz und quer, weshalb statt eines Zahnarztes ein Oral- oder Kieferchirurg den Eingriff vornehmen sollte.

Wird der Weisheitszahn nicht gezogen, besteht die Gefahr, dass auch die Zahnwurzeln des Nachbarzahns beschädigt werden. Bricht ein Weisheitszahn zum Beispiel nicht ganz durch, kann es sein, dass sich eine Schleimhaut über dem Weisheitszahn bildet. Speisereste und Bakterien schieben sich, etwa während des Essens, unter diese Schleimhaut und können dort Schwellungen und Entzündungen auslösen.

In der Zahnarztpraxis Anke Boldt beraten wir Sie gerne und können so einen individuellen Behandlungsplan erstellen.