CMD

Schmerzen im Kiefer, an den Zähnen und im Schulter- oder Nackenbereich sind oft auf eine CMD zurückzuführen. Die Abkürzung steht für craniomandibuläre Dysfunktion. Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung von Kiefergelenk, Kiefermuskulatur und Zähnen. Die Folgen einer unbehandelten craniomandibulären Dysfunktion können für die Betroffenen recht schmerzhaft sein. Daher sollte bei Verdacht auf CMD eine Funktionsanalyse des Kiefergelenks durchgeführt und anschließend eine zielführende Therapie begonnen werden.

CMD Symptome – mitunter sehr schmerzhaft

Eine craniomandibuläre Dysfunktion äußert sich zu Beginn oft durch Verspannungen des Kiefers und des Nackens. Außerdem können Kopfschmerzen oder Ohrenschmerzen auftreten. Später können sich weitere Schmerzen herausbilden – etwa Rückenschmerzen. Sogar Tinnitus und Schlafstörungen können die Folge einer Fehlfunktion des Kiefers und der umliegenden Muskulatur sein. Da bei einer craniomandibulären Dysfunktion die Kiefermuskulatur ständig angespannt ist, haben Betroffene zudem häufig Probleme beim Essen. Eine craniomandibuläre Dysfunktion zu behandeln – das erfordert viel Geduld und Disziplin. In Ihrer Zahnarztpraxis Lichtenberg nutzt Ihre Zahnärztin Anke Boldt Ihre jahrelange Erfahrung, um Sie bei allen Erkrankungen des Kiefers, von der craniomandibulären Dysfunktion bis zur Kiefergelenkentzündung bestmöglich zu beraten.

Craniomandibuläre Dysfunktion in Berlin behandeln lassen

In manchen Fällen ist es möglich, eine craniomandibuläre Dysfunktion mit dem Auge zu erkennen oder mit den Fingern zu ertasten. Dennoch sollte vor dem Beginn der CMD Therapie immer eine gründliche Funktionsanalyse beim Zahnarzt durchgeführt werden. Diese kann entweder klinisch – in erster Linie manuell – oder instrumentell erfolgen. Moderne Messgeräte und Analysegeräte zeichnen die Verschiebungen des Kiefers genau auf. Anschließend legt der Zahnarzt die Therapie fest.
In den meisten Fällen arbeiten wir mit einer CMD Kiefer Schiene. Hierbei handelt es sich um eine individuell angefertigte Schiene, die nachts und tagsüber getragen werden kann. Mit der Schiene verfolgen wir zwei Ziele: Einerseits können dadurch Schmerzen gelindert, andererseits kann durch den Einsatz der Schiene langfristig die Bisslage verbessert werden. Zudem soll die Schiene verhindern, dass durch das ständige Aufeinanderpressen der Zähne weitere Folgeschäden am Gebiss auftreten.

Ihre Zahnärztin Anke Boldt in Berlin-Lichtenberg steht Ihnen mit ihrer Erfahrung gerne unterstützend zur Seite.