Amalgamsanierung – machen oder lassen?

Ob eine Amalgamsanierung sinnvoll ist, kann allgemein nicht beantwortet werden. Klar ist, dass Amalgam in fast aller Munde vorkommt und zu knapp 50 Prozent aus Quecksilber besteht. Doch solange der Patient keine Beschwerden mit der metallischen Füllung hat, ist eine Amalgamsanierung vorerst nicht notwendig.
In unserer Zahnarztpraxis Anke Boldt in Berlin Lichtenberg beraten wir Sie gern, ob Sie sich das Amalgam entfernen und gegen alternative Füllungen austauschen lassen sollen.

Gute Gründe, um die Amalgamfüllung zu tauschen

Sobald Sie als Patient mit einer metallischen Zahnplombe sensibel auf die Füllung reagieren, kann über eine Sanierung nachgedacht werden. Gerade bei Nebenwirkungen wie ständigen Kopfschmerzen, Übelkeit oder depressiven Verstimmungen ist es sinnvoll, die Füllung zu tauschen. Auch unspezifische Hautprobleme können mit einer Unverträglichkeit des Amalgams zusammenhängen.
Eine allergische Reaktion auf Amalgam lässt sich übrigens durch den sogenannten Epikutantest nachweisen. Bei Vergiftungserscheinungen und Beschwerden ist es ratsam, sich in unserer Praxis fachliche Hilfe zu holen.

Welche Alternativen gibt es?

Als preiswerte Alternative zur metallischen Zahnfüllung kann zum Beispiel eine Kunststofffüllung genannt werden. Diese Art der Füllung hält zwischen drei und fünf Jahren. Das Besondere an der Füllung aus Kunststoff: Sie lässt sich farblich optimal an weiße Zähne anpassen und ist kaum erkennbar.
Komposit-Füllungen sind ebenfalls eine Möglichkeit, um sich vom Amalgam zu trennen. Die Mischung besteht zu 80 Prozent aus Keramik-Pulver und 20 Prozent aus Kunststoff. Die Haltbarkeit kann bis zu acht Jahre betragen.
Die wohl ansprechendste Alternative sind Keramik-Inlays. Diese können bis zu 15 Jahre halten, sind körperverträglich und dem natürlichen Weiß der Zähne ziemlich ähnlich.

 

Amalgamsanierung aus ästhetischer Sicht

Abgesehen von gesundheitlichen Gründen kann eine Amalgamsanierung auch ästhetische Hintergründe haben. Denn die dunkelsilberne Füllung hebt sich deutlich von den weißen Zähnen ab und kann so das ästhetische Gesamtbild stören. Viele der Alternativfüllungen passen sich besser an der natürlichen Farbe der Zähne an und können dadurch zu einem strahlend weißen Lächeln beitragen.